Stimme – Markenzeichen der eigenen Persönlichkeit

Ob Sprache oder Gesang, die eigene Stimme ist eine Visitenkarte.
Die Farben kann man anpassen, die Grundfunktion bleibt immer die gleiche.

Atem ist Leben, Stimme ist Ausdruck

Die Arbeit mit der Stimme ist eine Arbeit mit dem ganzen Körper. Es handelt sich um einen Kreislauf, in dem unterschiedliche Komponenten zusammenwirken. Funktionieren alle Teile, fließt der Atem und die Stimme bleibt dauerhaft gesund. Das setzt einen Prozess in Gang, der befreiend wirkt, in dem das Wohlbefinden steigt und die Stimme optimal eingesetzt werden kann – ob in der Sprache oder im Gesang.

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, muss zunächst die Stimme „geöffnet“ werden; D.h. es wird alles „ausgeschaltet“, was den Kehlkopf und die Stimmbänder einsperrt oder blockiert und aktiviert, was die gesunde, freie Stimme braucht.
Damit das auch so bleibt, braucht die Stimme die Unterstützung durch die richtige Atmung.
Dies macht – vereinfacht gesagt – die Grundfunktion der Stimme aus, um die Farben der Visitenkarte=Stimme zu erzeugen, die man gerade benötigt.

Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten technischen Herangehensweisen, und sie haben alle einen Namen.
Wesentlich ist, dass die Stimme frei bleibt, sich also frei entfalten kann, und von den richtigen Stellen des Körpers die nötige Unterstützung bekommt.

Mit Übung wird es immer selbstverständlicher.

Über mich

Als Jugendlicher habe ich im Selbststudium begonnen, mit der Gitarre meines Vaters spielen zu lernen. Auslöser dazu war ein Jungscharlager am Attersee. Dort brachten mir die Leiter ein paar Akkorde bei, danach erweiterte ich daheim meine Kenntnisse und begann mit 15 Gitarrenunterricht zu nehmen. In dieser Zeit habe ich auch begonnen, in einer Schülerband zu spielen, die sogar über die Schulzeit hinaus noch ein paar Jahre Bestand hatte. In dieser Zeit habe ich dann beschlossen, doch Musik zu studieren und nicht Biologie und/oder Sport, wie es lange mein ursprünglicher Plan war.

Während meines Studiums begann ich dann schon zu unterrichten und in einem kleinen, aber erfolgreichen (1. Preis beim Bundesjugendsingen) Jugendchor zu singen.
Dieses Ensemble gab dann den Startschuss zu meiner Passion, dem Singen. Von dem Wunsch beseelt, einmal in einem Ensemble wie den King’s Singers zu singen, habe ich nach meiner Lehrbefähigungsprung für Gitarre 1998, erneut ein Gesangsstudium begonnen, welches ich 2008 abgeschlossen habe.

Seither ist Gesang meine Leidenschaft und mein(e) Beruf(ung), sowohl in Unterricht als auch als Sänger auf der Bühne.
Regelmäßig bilde ich mich weiter, lerne neue Ideen und Technikansätze kennen wie SLS, CVT usw. und gehe immer wieder selber in Gesangsunterricht.
Zusätzlich beschäftige ich mich mit energetischen Dingen wie zum Beispiel Tai Ji, in dem es um Atmung, Konzentration, Erdung und Gesundheit – ums Leben – geht.
Mein Grundsatz: „An meiner Stimme zu arbeiten ist Arbeit an meinem Leben.“