Autofokus

Die Entscheidung, wie gut ein Autofokus einer Kamera für den jeweiligen Fotografen ist, kann sehr individuell ausfallen.
Ein Landschaftsfotograf hat ganz andere Anforderungen als ein Sportfotograf, um gleich 2 Extreme zu nennen, aber oft wird die Qualität eines AF-Systems daran beurteilt, wie genau er ist und wie gut er das oder den zu fotografierende(n) verfolgen kann, auch wenn Bewegungen sehr unvorhersehbar sind.
Kinder können schon eine Herausforderung für den Fotografen und sein AF-System darstellen, da sie sich oft recht schnell und unvorhergesehen bewegen.

Wer also ausschließlich statisches fotografiert, dem reicht jedes aktuelle AF-System, ausgesprochene Makro-Fotografen arbeiten oft sogar am liebsten manuell, benötigen so gesehen gar keinen Autofokus.
Wenn man bewegte Objekte fotografiert, ist es entscheidend ob die sich schnell oder langsam bewegen und ob unvorhersehbare Richtungswechsel an der Tagesordnung stehen.
Im Grunde kann man sagen:
Für den „Otto-Normal-Fotografen“ sollte der AF der Einsteiger-DSLRs (Nikon D3500 z.B.) ausreichen. Hat man höhere Anforderungen an den AF(-C – zum Verfolgen von Objekten), wird es etwas teurer (Canon 250D – 850D – 90D z.B. oder bei Nikon D5600 – D7500 – D500 – preislich aufsteigend)
Inzwischen gibt es auch Kameras, die aussehen wie eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR), aber keine Spiegel haben (DSLM – M steht für Mirrorless).
Der AF der Canon RP hat mir für meine Fotografie bisher ausgereicht. Ich bin aber kein Sport- oder Wildlife-Fotograf (auch wenn ich manchmal versuche, Vögel zu fotografieren).

Auch Systemkameras im mft-Bereich (Olympus und Panasonic) bieten je nach Kameraklasse ein sehr hohes Niveau.
Sony (Vollformat) scheint im Autofokus sehr, sehr weit vorne zu liegen, wenn man dem glaubt, was erzählt wird – ich tu es. Meine RX10 IV (1″-Sensor) ist für mich jedenfalls ausreichend.

Natürlich ist eine Canon R3 oder eine Nikon Z9 in diesem Bereich sicher hervorragend aufgestellt, wenn man den Preis zahlen und das Gewicht tragen möchte und wird.

Der Autofokus des iPhones 12 ist ebenfalls gut genug für meine Art der Fotografie und für die wenigen Videos, die ich mache.

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