Die richtige Ausrüstung

Das richtige Objektiv

Die richtige Kamera

„Die Beste Kamera ist die, die man dabei hat.“

Das klingt jetzt vielleicht einmal nach Binsenweisheit, aber meiner Erfahrung nach stimmt das absolut. Denn zum einen bringt die beste Kamera nichts, wenn man sie daheim oder im Auto lässt, weil man sie vielleicht nicht schleppen möchte, und zum anderen machen z.B. aktuelle Smartphones für die meisten Menschen bei gutem Licht hervorragende Bilder, mehr noch: Sie bieten teilweise sogar Möglichkeiten, die eine Kamera nicht unbedingt bietet (z.B. ein großes Display oder sekundenlange Belichtungen aus der Hand)

Und noch ein Gedanke:
Das berühmte Bild „Rainbow over the Potala Palace“ (Dalai Lama) von Galen Rowell ist analog entstanden. Das heißt: Technische Bildqualität, die heute möglich und wesentlich besser als zu analogen Zeiten ist, hat nichts damit zu tun, ob ein Foto gut ist.
Viele grandiose Fotos aus analogen Zeiten von großartigen Fotografen beweisen das.
Ich wage zu behaupten, würde heutzutage so ein Bild in bestimmten Fotoforen hochgeladen werden (und es würde niemand kennen) mit der Bitte um Rückmeldungen, würden viele technik-affine Foren-User einiges an der technischen Qualität auszusetzen haben und es möglicherweise sogar als schlechtes Bild abqualifizieren.

Also: Ja, wenn gutes Licht vorhanden ist und keine speziellen Anforderungen an die Kamera bestehen, nutze ich auch mein Smartphone (z.B. beim Foto vom Altausseer See unter dem Menü „Fotografie“).

Einige Dinge können einem Handykameras aber nicht bieten wie z.B. geringe Tiefenschärfe ohne Software. Dafür benötigt man anderes Equipment.
Natürlich haben unterschiedliche Systeme und Kameras auch unterschiedlich Qualitäten, wie auch Vor- und Nachteile.
Kameras können einem das, was man tun will wesentlich leichter machen.

Muss man von seinen Fotos leben, kann das letzte Quäntchen technischer Bildqualität auch darüber entscheiden, ob man sein Bild verkauft oder doch jemand anderer.
Allerdings lesen diejenigen vermutlich nicht hier. 😉
Hier geht es um ambitionierte Amateurfotografie – vom Einsteiger über Interessierte bis zum Amateurfotografen.